Inhaltsverzeichnis:
- Ist in Lebertran Vitamin D drin?
- Was ist der Unterschied zwischen Lebertran und Fischöl?
- Ist Lebertran für Kinder gut?
- Warum haben Kinder früher Lebertran bekommen?
- Ist Lebertran gut für die Knochen?
- Ist Rachitis heilbar?
Ist in Lebertran Vitamin D drin?
Früher galt
Lebertran als das
Vitamin-
D-reiche Lebensmittel schlechthin. Es handelt sich dabei um fettes Öl, das aus Leber und Nieren von Meerestieren gewonnen wird. Tatsächlich enthält
Lebertran vergleichsweise viel von dem Sonnenvitamin.
Was ist der Unterschied zwischen Lebertran und Fischöl?
Es handelt sich um ein geschmacksneutrales frisches
Fischöl gemischt mit einem Anteil von Olivenöl als Antioxidanz. Es lässt sich gut pur vom Löffel einnehmen oder in kalte Speisen integrieren.
Lebertran wird aus der Leber von Kabeljau und anderen Fischen gewonnen.
Ist Lebertran für Kinder gut?
Lebertran als Stärkungsmittel Das aus der Leber von Kabeljau, Dorsch oder Hai gewonnene Öl enthält Jod, Phosphor und die Vitamine A und D. Es wird vor allem geschwächten oder unterernährten
Kindern gegeben, um Kinderkrankheiten vorzubeugen und Rachitis zu verhindern.
Warum haben Kinder früher Lebertran bekommen?
Es wird vor allem geschwächten oder unterernährten
Kindern gegeben, um Kinderkrankheiten vorzubeugen und Rachitis zu verhindern. In der Nachkriegszeit lieferte die UNICEF dieses damals noch sehr ekelhaft schmeckende Stärkungsmittel an geschwächte
Kinder in Deutschland, Frankreich und Polen.
Ist Lebertran gut für die Knochen?
Die Nord-Tröndelag-Gesundheits-Studie mit 3.000 älteren Norwegerinnen ergab, dass Frauen, die als Kinder
Lebertran geschluckt hatten, im Alter brüchigere
Knochen aufwiesen. In einer weiteren Studie mit 30.000 Norwegern stieg mit
Lebertran die Asthmarate um beinahe zwei Drittel.
Ist Rachitis heilbar?
Rachitis kann durch die Zufuhr einer ausreichenden Menge an Vitamin D und Kalzium in Form einer ausgewogenen Ernährung und/oder der Einnahme von Vitaminpräparaten erfolgreich behandelt werden. Bleibt sie unbehandelt, kann sie zu lang anhaltenden Wachstumsproblemen sowie schweren Knochendeformitäten führen.