Inhaltsverzeichnis:
- Was ist die Komplementärregel?
- Was ist die Additionsregel?
- Wann benutze ich Baumdiagramm?
- Was ist die Gegenwahrscheinlichkeit?
- Welche Zahlen können keine Wahrscheinlichkeiten sein?
- Wann Baumdiagramm und wann Vierfeldertafel?
Was ist die Komplementärregel?
Bei einem Zufallsexperiment die Aussage, dass die Wahrscheinlichkeiten von einem Ereignis A und zugehörigem Gegenereignis ˉA zusammen immer 1 ergeben.
Was ist die Additionsregel?
Die
Additionsregel ist die „horizontale“ Pfadregel, denn sie betrifft Ergebnisse bzw. Ereignisse auf derselben Stufe im Baumdiagramm des untersuchten mehrstufigen Zufallsexperiments. Beispiel: In einer Lieferung befinden sich Fliesen, davon sind 80 % sind „1.
Wann benutze ich Baumdiagramm?
Verwendet wird es sinnvollerweise dann, wenn ein Experiment aus mehreren Schritten besteht (wie zum Beispiel das Werfen einer Münze und danach eines Würfels, oder das mehrmalige Werfen einer Münze o. ä.). aus den Ergebnissen bzw. Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Einzelexperimente ermitteln.
Was ist die Gegenwahrscheinlichkeit?
Die
Gegenwahrscheinlichkeit (oder Komplementärwahrscheinlichkeit) 1 - P(A) ist die Wahrscheinlichkeit des zu A komplementären Ereignisses Ac (Axiome der Wahrscheinlichkeitsrechnung), also des Ereignisses, dass A nicht eintritt.
Welche Zahlen können keine Wahrscheinlichkeiten sein?
Es
können nur
Zahlen zwischen 0 und 1 vorkommen. Ordnet man jedem Ergebnis eines Zufallsexperimentes die
Wahrscheinlichkeit des Eintreffens zu, so bezeichnet man dies als Maß der
Wahrscheinlichkeit.
Wann Baumdiagramm und wann Vierfeldertafel?
Ob man sich bei der Darstellung eines Zufallsexperiments besser für eine
Vierfeldertafel oder ein
Baumdiagramm entscheidet, hängt von den gegebenen Daten ab. Grundsätzlich ist immer beides möglich. Häufig legen die Daten eines Zufallsexperiments das Ereignis für die erste Stufe eines
Baumdiagramms fest.